WARRIOR SPIELBERICHTE - SAISON 2013/2014

 

Bei MSG RÜSSELSHEIM/BAUSCHHEIM - 29.9.2013

 

Auftakt nach Maß: Die Old Warriors, TGB Darmstadt II, sind mit einem 20:15-Sieg in die Saison und die neue Liga gestartet. Bester Torschütze war Neu-Warrior Tobias Schneider mit acht Treffern, Mirco Miraglia feierte ebenso sein Debüt und hielt den Sieg mit seinen Paraden in der Schlussphase fest.

Nach dem Spiel hatte Old-Warriors-News-Redakteur Arne Henkes die Gelegenheit ein exklusives Interview mit dem Trainer Arne Henkes zu führen.

Herr Henkes, herzlichen Glückwunsch zu diesem großartigen Sieg. Sind Sie angesichts der dünnen Personaldecke von dem Ergebnis überrascht?
Antwort: Gehen Sie davon aus, dass mich gar nichts mehr überrascht. Wir hatten einen Matchplan und den haben wir gnadenlos durchgezogen. Wir wussten auf der einen Seite um unsere dünn besetzte Bank (lediglich zwei Auswechselspieler, die Red.), auf der anderen Seite wurde uns zugetragen, dass die MSG kerbbedingt die obligatorische Bettruhe um 22 Uhr nicht einhalten konnte. Dies stellt einen Sachverhalt dar, in den sich meine Spieler gut hineinversetzen konnten und auf den wir auf dem Feld entsprechend reagieren konnten.

Sie sprachen den Matchplan an. Gehören Sie zu der Garde junger Trainer, die nichts dem Zufall überlassen?
Antwort: Ich gehöre gar keiner Garde an. Wenn überhaupt sehe ich mich in der Tradition Vlado Stenzels, es zählt einzig der Erfolg.

Eine starke Leistung lieferte Mittelmann Sven Drewes ab…
Antwort: … Sven ist mein verlängerter Arm auf dem Feld. Ach was rede ich. Er ist mein Arm, Gehirn, Herz und Apendix. Nur die Lunge nicht, das ist Robert Fuchs. Die beiden haben auch einen guten Mittelblock gestellt, der zusammen mit den starken Torhüter-Leistungen die Grundlage unseres Erfolges darstellte. Vorne im Angriff hat Sven dann geschickt die Fäden gezogen. Im Grunde ist es aber das, was wir alle von ihm erwarten.

Der Bessunger Boulevard war überrascht, dass Sie Tobias Schneider ohne Vorbereitung direkt von der Baustelle ins kalte Wasser geworfen haben. War das nicht ein hohes Risiko?
Antwort: Gehen Sie davon aus, dass mir der Bessunger Boulevard herzlich egal ist. Ich wusste, dass jemand, der monatelang Wände hochzieht vernünftig in der Abwehr steht und jemand, der sein Bad renoviert, vorne die Bälle reinkachelt. Simple as that.

Das fachkundige Publikum der Bezirksliga C und die versammelte Presse überraschten Sie zudem mit ein paar neuen Gesichtern…
Antwort: Ach wissen Sie, wenn Sie ihren Job vernünftig machen würden, wären Ihnen diese Namen geläufig. Carli, Navid und Adrian stehen schon seit längerem im Fokus der Warriors und konnten sich jetzt auf der großen Bühne für weitere Aufgaben empfehlen und haben das sehr ordentlich gemacht. In zehn bis zwölf Jahren, wenn Sie das richtige Alter erreicht haben, werden Sie sicher ein fester Bestandteil unseres Kaders sein.

Die beiden Flügelflitzer Michael Lux und Matthias Naas blieben ohne Treffer. Wie bewerten Sie diese Leistungen?
Antwort: Junger Mann, ich glaube Sie verstehen dieses Spiel nicht. Naas und Lux haben mit ihrem variablem Spiel die Räume geöffnet, die den anderen Spielern den nötigen Freiraum gegeben haben. Von daher bin ich auch mit ihrer Leistung zufrieden. Zudem haben uns die Heber von Naas in der entscheidenden Phase des Spiels genug Zeit für eine geordnete Rückzugsbewegung gegeben.

Herr Henkes, wir danken Ihnen für dieses aufschlussreiche Gespräch.
Antwort: Ist schon gut…

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MSG Rüsselsheim/Bauschheim vs. Old Warriors

Endstand: 15:20 (9:11)

Es spielten: Dirk Schaaf und Mirco Miraglia (im Tor), Drewes (4), Fuchs (3), Schneider (8), Navid (3), Gassner (2), Lux, Naas und Minwegen

 

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SAISON 2012/2013

 

Spiel in Groß-Gerau/Dornheim - 18.01.2013

 

WINTERSCHLAF

Wie viele andere Tiere auch, hält auch der gemeine Feld- Wald- und Wiesen-Warrior einen Winterschlaf. Die possierlichen Tierchen ziehen sich meist Mitte Dezember in ihre Höhlen zurück, senken ihre Körpertemperatur  und verfallen in einen schlafähnlichen Zustand. Ob sie dabei wie der Braunbär vollständig wegdämmern und sich einzig von den in den wärmeren Jahreszeiten zugelegten Fettdepots ernähren, oder wie der Siebenschläfer, die Haselmaus oder das Murmeltier von Zeit zu Zeit aufwachen und etwas futtern, konnte die Forschung leider noch nicht vollständig klären. Als gesichert gilt, dass Feld- Wald- und Wiesen-Warrior wie Delfine, Affen und Ratten über ein Bewusstsein verfügt und sogar sein Handeln überdenken kann.

So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die TGB-Warriors-Herde die Ruhephase nutzte, um den kurz vor dem Winter aufgekommenen Schlendrian zu erkennen und zu vertreiben. Hochmotiviert ging die Truppe daher die erste Partie der Rückrunde gegen das junge Team von der HSG Dornheim/Groß-Gerau II an. Angetrieben von Jung-Vater Stephan Heese, der sich immer wieder mit der Verve eines hungrigen Dachses auf der linken Außenbahn durchsetzen konnte, übernahm die TGB III das Kommando. Über 0:3, 1:6 und 5:11 schafften die Warriors mit 6:16-Halbzeitstand Fakten. Nicht unschuldig daran auch Torwart-Fuchs Hansi Grolik, der den sicheren Rückhalt einer konzentrierten Defensiv-Abteilung bildete. Bärenstark auch der Vorstoß von Häggi, der mit dem Halbzeitpfiff aus 13 Metern traf. „Der Schusskorridor war da eher theoretischer Natur. Gleichwohl hatte ich a) nur noch wenig Zeit und b) keine Lust weiter zu laufen“, begründet der Halblinke seinen ungewöhnliche Entscheidung.

In der zweiten Halbzeit brauchten die Warriors dann doch ein paar Minuten, um wieder auf Betriebstemperatur zu kommen, ließen aber letztlich nichts mehr anbrennen. Kreisläufer Sven Seeger hamsterte Tor um Tor und kam im Überschwang der Gefühle sogar zu einem Einsatz im Rückraum, der allerdings nicht von einem Torerfolg gekrönt war. Beim Stand von 14:29 wurde es dann auf den Zuschauerrängen unruhig. Kollektiv verweigerten die Warriors angesichts des drohenden 30 Treffers den Abschluss und suchten ihr Heil in fadenscheinigen Anspielen an den Kreis. Schließlich fasste sich dann Stephan ein Herz und brach mit einem Tempogegenstoß den Bann. „Ich musste ja wegen Mats‘ Geburt ohnehin noch eine Kiste machen“, beschied der Torschütze nach dem Spiel lakonisch. Unnötig zu erwähnen, dass derartige Rechenspiele natürlich unzulässig sind.

Erwähnenswert hingegen, dass die Warriors am 26.1. ihr nächstes Heimspiel austragen. Um 17:30 geht es gegen den TV Lorsch II. Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!

Es spielten: Grolik und Schaaf (im Tor, Heese (5), Domes (3), Seeger (10), Hagenberger (8/4), Heusser (1), Bubi (1), Naas (2).


 

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16.12.2012 – Spiel in Trebur gegen den TV II

 

ADVENT-ADVENT

Am 3. Advent öffnete ich am Morgen mein 16. Kalendertürchen. Ein Zettel lag darin, mit einer Erklärung aus WIKIPEDIA wie folgt:

Handball ist eine Sportart, bei der zwei Mannschaften aus je sieben Spielern (sechs Feldspieler und ein Torwart) gegeneinander spielen. Das Ziel des Spiels besteht darin, den Handball in das gegnerische Tor zu werfen und somit ein Tor zu erzielen. Es gewinnt die Mannschaft, die nach Ablauf der Spielzeit die meisten Tore erzielt hat.

Ich konnte damit nichts anfangen, stopfte den Zettel für nächstes Jahr zurück hinein und klappte das Türchen wieder zu. Der Rest Tages verschwamm irgendwie in sich zusammen, bis der Schiedsrichter zur Halbzeit abpfiff – dieser Pfiff erschreckte nicht nur mich, sondern auch alle Mitspieler die sich schimpfend in die Kabine verzogen, und alle unsere treuen, mitgereisten Zuschauer an die Theke ins Foyer stürzen ließ.

Mein Blick erfasste die Anzeigetafel: 10:9 für Trebur?

Mir fiel der Wikipedia-Hinweis wieder ein, und die freundliche Kampfansage auf unserer Gästebuch-Webseite von einem Spieler aus Trebur: „wir freuen uns euch am Sonntag etwas zu ärgern“……

Da stand ich nun, alleine in der großen Halle, schaute ungläubig noch einmal zurück auf die Anzeigetafel, die nun gar hämisch über meine zahlreichen Fehlwürfe und sonstige Aktionen lachte, die eine langjährige Handballlaufbahn nicht hätte vermuten lassen. Aber diese alleine gar nicht so tragend gewesen wären, wenn nicht fast jeder von uns an sich hätte Zweifel lassen müssen......

Kurz ausgenommen sei hier unser neuer Feldspieler und ehemaliger Torhüter, Bernd „Bondi“ Seiberth, der sich mit einer 100%igen Trefferquote, am Kreis die Bestnote verdiente.

Ich folgte schweren Ganges in die Kabine, hörte noch Sven Etzold ausklingendes „Geschreie“, und danach die besänftige kurze, aber passende Ansprache Fidi Feldmanns, der in seinen Worten vom Prinzip her Wikipedia zitierte, was das Ziel des Spieles ist. Danach fühlte ich noch ein paar aufmunternde Kopfwuschler und Schulterklopfer als alle schon wieder auf dem Weg hinaus aufs Spielfeld waren.

Wieder dieser lange Pfiff – kurz danach ein Doppelpfiff, 11:9 für Trebur. Die Zuschauer wollten schon wieder zurück an die Theke bevor es in nur wenigen Minuten Doppelpfiffe hagelte, und Sven Hagenberger mit einem erschauernden Kampfschrei die 12:13 Führung einnetzte, welcher auch nicht sein letzter Treffer sein sollte, und alle Warriors wie ausgewechselt von allen Positionen fehlwurffrei dem Kampfschrei folgten, kombiniert mit einer Abwehr, die bis zum Abpfiff nur noch weitere 2 Gegentore zuließ.

Ich blickte auf die Anzeigetafel, unter Tränen zeigte sie einen 14:28 Endstand für die Warriors, die sich hier, zumindest 30 Minuten lang, respektvoll mit dem letzten Punktspiel des Jahres und ohne Punkteverlust in die Winterpause verabschiedet.

Es spielten: Martin; Heese (1); Heuser (4); Hagenberger (11/4); Seiberth (1); Günni (2); Janocha; Etzold (5); Naas (4); im Tor mit sagenhafter Leistung: Dirk (Knaddel) Schäfer & Wiki-Guru: Fidi Feldmann

 

Wir wünschen Euch alle ein frohes Fest, ein gesundes neues Jahr – und danken für Eure bisherige Unterstützung In der Hoffnung das diese bestehen bleibt! Und gute Besserung für alle unsere verletzten Mitspieler.

 

Unser nächstes Spiel in Groß Gerau wurde vom 20.1.13 auf Freitag den 18.1.13 um 20:00 Uhr verlegt.

Nächstes Heimspiel ist am 26.1. um 17:30 Uhr.

 

Eure Old Warriors

 

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8.12.2012 – Heimspiel gegen Eberstadt

 

„TRAUM-SPIEL“

Bekanntlich soll man ja immer ein Nacht schlafen, um Entscheidungen, in diesem Fall über den Spielbericht, zu überdenken. Das denke ich hat der Sache gut getan:

Das Revierderby der Warriors gegen die Auswahl aus Eberstadt brachte die Zuschauer zum beben, in einer wieder gut gefüllten, dafür kalten Halle gar zum zittern. Zwar baute man eine 2:0 Führung über ein 13:5, konsequent zu einem Halbzeitstand von 16:9 aus, doch bahnte sich hier für die Zuschauer ein umspannender Abend an, den wir unseren treuen „Fans“ so nicht bieten wollten.

Daher haben sich die Warriors ein Herz gefasst, um mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung nach 40 Minuten und dem 16:12 in Halbzeit 2, unsere Zuschauer an die Sitze zu fesseln.

Über eine fehlerfreie Abwehr, ohne Abstimmungsprobleme (schon gar nicht nicht auf der halbrechten Seite), bis hin zu einer fast 100%igen Wurfausbeute, insbesondere frei vom Kreis, diesmal auch keiner den Pfosten traf, und man alle Bälle, auch die selten schwierigen Anspiele am Kreis, problemlos fing. Zogen die Warriors in einem mit klarer Linie geführten Spiel, auf die Siegerstraße zum Endstand von 28:21 ein.

Das Fehlen von Arne Henkes wurde durch den Jüngsten auf dem Platz, Sven Hägi Hagenberger nicht vermisst, der gar 10x seine Akzente setzte.

Hatte man uns nachgesagt, nach dem letzten Spiel in eine Schwächephase zu geraten, oder gar lethargisch zu spielen, konnten wir jeden in der Halle davon überzeugen, das dem nicht so ist.

Zusammengefasst ein bezauberndes Spiel bei Minusgraden, in dem jeder gegen einen nicht aufgebenden Gegner seinen Mann stand.

Es ist jetzt Sonntag 11:00 Uhr am Morgen, ich schaue aus dem Fenster, die Sonne scheint und ich überlege schwimmen zu gehen – oder träume ich noch?

 

Es spielten: MARTIN; STRAUSS (2/1); HEUSER (5); LUX; WEBER (2); HAGENBERGER (10); GÜNNI (2); JANOCHA; MERZ (1); NAAS (3); DOMES (2); im Tor FIDI FELDMANN & GROLIK

 

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9. Spiel vom 2.12.2012 – in Büttelborn

 

Zielwasser where are you?

„Auch die weniger schönen Tänze müssen getanzt werden“. Ein passenderes Schlusswort zu der Partie gegen die SKV Büttelborn II und eine bessere Einleitung für diesen Spielbericht hätte Fidi Feldmann wohl kaum liefern können. Kurz und schmerzlos:  Mit dem 31:20 (14:6) über den Tabellenletzten wahrten die Old Warriors ihre weiße Weste, bekleckerten sich allerdings nicht sonderlich mit Ruhm.

Gegen die SKV, die mit nur einem Auswechselspieler angetreten war, stand zunächst die Defensive recht ordentlich, vorne deutete sich allerdings früh an, dass a) die Tore in der Klein-Gerauer Halle viel zu klein sind, oder b) der ein oder andere Warrior diesmal keinen Schluck aus dem Kessel mit dem Zielwasser genommen hatte (Bubi ist an dieser Stelle namentlich ausgenommen, aber der soll auch als kleines Kind in den Kessel mit dem Zielwasser gefallen sein…).

Trotzdem setzte sich die TGB III früh mit 9:2 ab, doch spätestens zu diesem Zeitpunkt hielt der Schlendrian vollends Einzug und der Gegner mühte sich redlich und wurde immer häufiger mit erfolgreichen Abschlüssen belohnt. Manchmal schossen sie dabei allerdings über das Ziel hinaus, so dass sich Ralf, Robbie und Thomas über knackige Körpertreffer freuen durften.

Auch in Halbzeit zwei gelang es der TGB III nicht wirklich Fahrt aufzunehmen. Zu allem Überfluss musste dann auch noch (Eisen-) Dieter Janocha nach kurzer Zeit mit einer Platzwunde am Kopf („nicht so schlimm…“) vom Parkett. Trotzallem gab es auch noch zwei, drei Highlights, die für Freude sorgten.

- Jens Ehmke erzielte seine ersten beiden Treffer als Old Warrior

- Ralf Domes sprang für den verhinderten Carsten Feuerbach ein und sorgte mit einem interessanten Doppelpass mit dem Kreis und anschließendem Kegel-Abschluss für den 30 Treffer

- Arne Henkes gelang es gerade noch den enteilten Mitspieler Robbie Fuchs einzuholen und am erfolgreichen Torabschluss via Tempogegenstoß zu hindern.

Zum Abschluss noch eine interessante Statistik: Ist es nicht erstaunlich, dass eine Gemeinde wie Büttelborn mit gut 6.000 Einwohnern auf sechs aktive Herren-Mannschaften kommt? Verrückt…

Es spielten: Feldmann und Grolik (im Tor), Strauß (6), Henkes (7), Heese (1), Fuchs 1, Hagenberger (5), Türkoglu (4), Ehmke (2/2), Domes (2), Janocha (1)


 

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8. Spiel vom 24.11.2012

 

Berti Vogts

hatte es früh geahnt: „Die Breite an der Spitze ist dichter geworden“. Da Fußballer-Weisheiten meist auch im Handball greifen, war es wenig verwunderlich, dass die TGB Darmstadt III nach der Partie in Wald-Michelbach mit dem Match gegen die MSG Rüsselsheim/Bauschheim III gleich das nächste Spitzenspiel bestritt. Mit einer konzentrierten Leistung setzten sich die Old Warriors mit 30:20 (14:8) durch und sorgten dafür, dass die Breite an der Spitze etwas weniger dicht geworden ist. Berti Vogts mag uns dies nachsehen. Mit 16:0 Punkten haben die Warriors jetzt schon vier Punkte Vorsprung auf die Verfolger.

In einer von beiden Seiten hart geführten Partie war vor allem Sven Seeger ein Aktivposten. Der Bayern-Fan spielte nach dem 5:0 seines Clubs gegen Hannover befreit auf. Im Stile eines Gerd Müller war er meist an der Stelle, wo es brenzlig wurde und wenn er den Ball bekam, machte es auch meist Bumms. Etwas weniger Rückenwind aus der Bundesliga hatte der TGB-Halblinke Arne Henkes. Der gebürtige Hannoveraner schloss sich spontan mit der übel verdroschenen Slomka-Truppe kurz und weigerte sich lange Zeit das Runde ins Eckige zu jagen.

An dieser Stelle gehen mir die Fußball-Analogien aus, daher weiter im bewährten Stil.

Auch wenn es an dieser Stelle eigentlich bei jedem Spiel auftaucht, sei auch diesmal erwähnt, dass das Torhüter-Gespann eine sehr gute Leistung zeigte. Sowohl Dirk Knaddel Schaaf als auch Fidi Feldmann zogen den Gästen mit starken Paraden früh den Nerv. Brenzlig wurde es für das TGB-Gehäuse eigentlich nur, wenn die MSG kleinere Schwächen der Warriors im Rückzugverhalten ausnutzte.

Auf der anderen Seite nutzte Ralf Domes den sich bietenden Platz, um sich durch das Abwehrzentrum der Gäste zu tanken. Dabei konnte er mitunter nur mit rustikalen Mitteln gestoppt werden. „Ja, das war etwas schmerzhaft heute, aber die Lücken waren einfach zu verlockend“, so der Mittelmann nach der Partie. Am Sonntagmorgen war er zu einer weiteren Stellungnahme nicht ans Telefonzu bekommen. Mit einem Zwischenspurt setzte sich die TGB von 6:4, über 13:7 zum Halbzeitstand von 14:8 ab, was die vielen Zuschauer mit Applaus auf dem Weg in Richtung Kabine bedachten.

In der Kabine gab es dann erstmal eine Pausenansprache von „Coach“ Häggi Hagenberger, der den Spielern eröffnete, dass es durchaus erlaubt und sogar statthaft ist, den Ball mehr als einmal durch die eigenen Reihen zu spielen, bevor der Torabschluss gesucht wird. Gesagt getan. In der Folge wurden die Angriffe wieder etwas konzentrierter vorgetragen, Christoph Feldmann verdingte sich als souveräner Ballverteiler, der aber den ein oder anderen Wurf-Korridor ungenutzt verstreichen ließ und lieber den Nebenmann in Szene setzte. Dafür präsentierte Matthias Naas seinen immer noch pfeilspitzenartigen Antritt, der ihn erst in des Gegners Passweg, dann vor des Gegners Tor (+erfolgreichem Abschluss) und schließlich auf die Bank zum Ausruhen führte.

Die Rüsselsheimer suchten nun in einer offensiveren Deckung ihr Heil, was aber nur bedingt mit Erfolg gekrönt war. Über 20:12 behauptete die TGB die Führung bis zum 29:20 kurz vor Schluss. Wie schon in Wald-Michelbach versuchten Thomas Martin und Carsten Feuerbach einen Kempa, der aber diesmal misslang. Dafür schnappte sich Carsten den nächsten Ball und stellte mit einem schönen Dreher den würdigen Schlusspunkt her. Dass ihm dabei erneut das 30. Tor gelang, wurde ihm erst später klar.

Am 2.12. spielen die Warriors beim Tabellenletzten SKV Büttelborn II. Da hat Carsten dann die Gelegenheit das Triple in Sachen 30. Tore voll zu machen.

Bilder von der Partie findet ihr unter folgendem Link: https://www.facebook.com/Sepics

 

Es spielten: Feldmann und Schaaf (im Tor), Martin, Feuerbach (2), Strauß (2/1), Henkes (5), Feldmann (2), Heese (2), Heuser (2), Domes (2), Seeger (10/2), Merz, Naas (3)

 

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7. Spiel vom 17.11.2012  - ABGESAGT von Groß Gerau / Dornheim

Der Gegner wollte wohl - aber konnte nicht, oder war es andersrum - was weiß ich?

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6. Spiel vom 10.11.2012

Wow!

An dieser Stelle würde ich gerne den Bericht zum Auswärtsspiel beschließen, weil vielmehr muss man zu diesem fantastischen Samstag nicht sagen.

Da hier aber ein, zwei Leute mitlesen, die nicht mit dabei waren, versuche ich das Ganze bestmöglich in halbwegs chronologischer Folge wieder zu geben.

Prolog (irgendwann im Sommer)

Nach dem Training sitzen die Old Warriors zusammen und gucken sich den Spielplan der kommenden Saison.

Spieler A: „Wald-Michelbach, wo ist das denn?“

Spieler B: „Weit weg…“

Spieler C: „Da müssten wir eigentlich mit dem Bus hinfahren“



Kollektives Gelächter, aus dem Hintergrund betritt Ralf Domes die Szene.

Ralf: „Gute Idee, machen wir“



1. Akt
Wer selber Handball gespielt hat, oder es noch immer tut, weiß, dass nach dem Training eine Menge Blödsinn geredet wird, der selten mit der Realität zu tun hat. Also hatten (fast) alle Beteiligten das Gespräch schnell wieder vergessen, bis im September die ersten Fotos von einem ominösen Warriors-Bus im Internet auftauchten. Man hätte es eigentlich ahnen können, Ralf und Matthias „Orga-Warrior“ Naas ließ das Thema keine Ruhe, so dass sich am vergangenen Samstag ein vollbesetzter Bus mit 14 Spielern und 34 Fans auf den Weg in den schönen Odenwald machte.
An dieser Stelle ein großer Dank an unseren Super-Busfahrer Gerd Gernand vom Reisedienst Schuchardt aus Griesheim, der uns sicher in die Höhenlage des Odenwalds und zurück brachte.


2. Akt


Ankunft in Wald-Michelbach. Die Busfahrt haben wir ja nicht aus Spaß an der Freud gemacht, denn mit der Partie gegen die SG Wald-Michelbach stand das Topspiel der Bezirksliga D auf dem Programm. Beide Teams bis dato ungeschlagen, was sich aber im Laufe der nächsten anderthalb Stunden ändern sollte. Die ersten Minuten entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die TGB III kam über Einzelaktionen zum Torerfolg, allerdings hatte die Defensive Schwierigkeiten mit dem Halblinken der Gastgeber, der aus dem Rückraum einnetzte. Von der ersten Minute hellwach der TGB-Anhang, der auf der Tribüne lautstark das Geschehen im Griff hatte.

Über 4:5, 5:8 und 6:12 bekamen die Warriors die Partie in den Griff. Wald-Michelbach versuchte mit einer Auszeit den Spielfluss zu unterbrechen, was auch gelang. Erst musste Sven Hagenberger mit einer 2-Minuten-Strafe vom Feld, ein paar Sekunden später folgte ihm auch Dieter Janocha. Auf dem Weg in Richtung Bank versuchte Dieter noch den Schiedsrichter mittels dialektischem Ansatz von seiner Unschuld zu überzeugen, was dieser prompt mit zwei weiteren Minuten Verschnaufpause belohnte.
Der Gegner nutzte die numerische Überlegenheit auf dem Feld und verkürzte noch einmal auf 10:13, ehe die Warriors mit dem 14 Treffer den 10:14-Halbzeit-Stand herstellten.
Den besseren Start in Halbzeit zwei erwischten die Gastgeber, doch nach dem 11:14 packte die Warriors-Defensive endlich konzentriert zu und Hansi vernagelte den Kasten, so dass der Vorsprung weiter ausgebaut werden (14:25) konnte. Die Stimmung auf der Tribüne war grandios und steigerte sich noch einmal, als Carsten Feuerbach nach einem Kempa-Pass von Thomas Martin den 18:30-Endstand herstellte. Schönes Ding, Tabellenführung verteidigt, Tag noch nicht vorbei!

3. Akt
It ain't over, till it's over: Nach dem Spiel ging es dann zurück in den Bus, in dem die beiden Vorsänger Dirk "the singing butcher" Merz und Günni "the swinging Youngster" Türkoglu zum kochen brachten. Da feiern auch hungrig macht, wurde noch ein zweistündiger Zwischenstopp beim Gasthaus "Zum deutschen Kaiser" in Gumpen eingelegt. 50 zusätzliche Gäste brachten das Team vom Kaiser ordentlich ins Rotieren, die ihre Aufgabe aber trotzdem bravourös meisterten. Im Kaiser setzte dann Michi Schulze -seines Zeichens Zweiter Vorsitzender des noch zu gründenden Warriors-Fanclub - zu einer spontanen Rede an und verlieh Ralf für seine Unterhand-Peitsche einen waschechten Warriors-Fön, der jedoch von seinem neuen Besitzer umgehend an Carsten weitergereicht wurde. "Den braucht er bei seiner Haarpracht nötiger", kommentierte der Ausgezeichnete.

4. Akt
Nach einem Haufen Schnitzel, Schlachtplatten und Hirschbraten stand dann der Heimreise zweiter Teil an, bei dem wir sogar unsere Roßdörfer direkt vor der Haustür absetzten, damit sie nicht am Kikeriki-Theater aussteigen mussten. Nach der Ankunft in Darmstadt ging dann jeder seines Weges, alle einig in der Meinung, dass so eine Fahrt dringend wiederholt werden muss.

Epilog
Sven Drewes hat sich bei der Partie leider einen Bruch des Fibulaköpfchens zugezogen und wird längere Zeit ausfallen - wir wünschen gute Besserung!!!!

Es spielten: Grolik und Schaaf (im Tor), Henkes (6/1), Naas (4), Häuser (4), Domes (3), Janocha (3/2), Feuerbach (2), Drewes (2), Merz (2), Martin (2), Hagenberger (1), Heese (1) und Türkoglu

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5. Spiel vom 4.11.2012

 

Geburtsvorbereitungskurs

Gibt es ein schöneres Wort um einen Spielbericht der Warriors anzufangen? Keine Ahnung.

Bei dem souveränen 39:18-Sieg der Old Warriors gegen TV Groß-Rohrheim II spielte vor allem Rechtsaußen Stephan Heese groß auf, der kurz vor dem Spiel noch einen Geburtsvorbereitungskurs besucht hatte und sich mit progressiver Muskelentspannung offensichtlich perfekt vorbereitet hatte. Was in der Vorwoche in Biblis noch schief lief, gelang gegen Groß-Rohrheim spielend (6 Tore). Quirlig wie ein Küchenmixer beackerte der Ur-Bessunger die rechte Seite und krönte eine starke Leistung mit einem Unterhandwurf aus der vollen Körperdrehung, der auch noch den Weg ins Tor fand. Wie man diesen Wurf nennt, wissen wir leider nicht, schlagen hiermit der Duden-Redaktion aber einen "einfachen Heese" als Begriff vor.

Aber auch die anderen Außenspieler Carsten Feuerbach (mit seinen ersten Toren als Warrior), Gürhan Türkoglu und Matthias Naas sorgten mit Tempogegenstößen dafür, dass die Partie schon zur Halbzeit (21:9) entschieden war. Vor wieder einmal stattlicher Kulisse konnten die Gäste, die lediglich mit einem Auswechselspieler angereist waren, nur kurz das Tempo mitgehen. Dafür sorgten sie ihrerseits mit ein paar schönen Angriffskombinationen dafür, dass es für alle zu einem vergnüglichem Nachmittag wurde.

Mit jetzt fünf Siegen aus fünf Spielen im Gepäck reist die TGB III am Samstag mit dem Bus zum Spitzenspiel zur SG Wald-Michelbach. Noch gibt es ein paar Restplätze für die Fahrt, alle Kurzentschlossenen können sich über die E-Mail-Adresse play@thewarriors.de noch einen Platz sichern.

Es spielten: Schaaf und Feldmann (im Tor), Feuerbach (2), Henkes (6/1), Drewes (3), Heese (6), Heuser (6), Domes (1), Hagenberger (4), Türkoglu (2), Janocha (2/1), Merz (3/1), Naas (3), Martin (1) 

 

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4. Spiel vom 28.10.2012

 

Mission in Biblis erfüllt - Tabellenführer!

"Mission erfüllen, abhauen!" - Sven "Häggi" Hagenberger hatte die Marschroute für die Partie gegen die TG Bibis II im Vorfeld festgelegt, da er rechtzeitig zur Bundesliga-Partie der Bayern gegen Bayer Leverkusen wieder in Darmstadt sein wollte. Nach 60 Minuten war die Mission für die TGB Darmstadt III in der Tat erfüllt, mit dem 35:18 der vierte Saisonsieg eingefahren und damit Wald-Michelbach die Tabellenführung in der Bezirksliga D dank der besseren Tordifferenz entrissen.

Ihre Pflichtspiel-Premiere als Old Warrior feierten Ralf Domes, Thomas Martin und Dirk Schaaf, der zugab nach fünf Jahren Spielpause "e bissje nervös" zu sein. Angemerkt hat man es ihm nicht, zusammen mit Fidi Feldmann bildete er den sicheren Rückhalt der Warriors-Defensive. Nach zwei Minuten Spielzeit nahmen die jungen Gastgeber den TGB-Halblinken Arne Henkes in Manndeckung, der in der Folge viel Zeit hatte über den kommenden Spielbericht nachzudenken. Dabei setzte sich die Erkenntnis durch, dass vor allem Sven Drewes, Thomas Martin und Michael Heuser lobend erwähnt werden sollten, die immer wieder einen Weg durch die gegnerische Deckung fanden oder Sven Seeger am Kreis mustergültig bedienten

Im Pech war Stephan Heese, dem zwei mustergültige Tore abgepfiffen wurden. Warum, wird das Geheimnis des Schiedsrichters bleiben, der ansonsten durch eine gute Leistung überzeugte und immer einen lockeren Spruch auf den Lippen hatte. Der Gegner versuchte durch Kreuzbewegungen im Rückraum Lücken in der Warriors-Defensive zu reißen, was jedoch selten von Erfolg gekrönt war. Mit einem 8:15 ging es in die warme Kabine, die die Spieler jedoch nach 10 Minuten wieder verlassen mussten.

Zweite Halbzeit, gleiches Spiel: Die TGB setzte sich weiter ab, Biblis mühte sich redlich, musste aber viel Aufwand für einen Torerfolg betreiben. Sehenswert ein schöner Doppelpass zwischen Michel "the DJ" Heuser und Bubi Strauss, den Marco Reus und Thomas Müller nicht schöner hätten spielen können. Dann ein kurzer Schreckmoment, als ein Bibliser Häggi in den Arm griff. Doch der Rückraum-Shooter reagierte besonnen, zog einfach durch und knallte den Ball in die Maschen, der Gegner landete auf dem Boden, von wo aus er sich zu seiner Zwei-Minuten-Strafe aufmachen durfte. Unbesonnen hingegen Thomas Martin, dem vor lauter Spielfreude das 30 Tor gelang (das kostet!)

Viertes Spiel, vierter Sieg, so darf es weitergehen. Zum Beispiel am 4.11. wenn das zweite Heimspiel für die Dritte ansteht. Gegner ist ab 16 Uhr die Truppe von Groß-Rohrheim II. Schaut vorbei, es wird sicher wieder interessant.

Es spielten: Feldmann, Schaaf (im Tor) Martin (2), Strauss (1), Henkes (5), Heese (1), Drewes (4), Domes (1), Seeger (7), Heuser (3), Lux, Hagenberger (6/3), Türkoglu (3), Fuchs (2)

 

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 3. Spiel

 

Warriors feiern gelungene Heimpremiere

Drittes Spiel, dritter Sieg. Die TGB Darmstadt III hat die Siegesserie fortgesetzt und doch war das Spiel gegen SVC Gernsheim II - das im übrigen 35:18 (16:9) endete - alles andere als Routine. Zunächst einmal war die Partie das erste Heimspiel der Old Warriors. Des Weiteren gab es mehrere Gründe, die das Spiel zu etwas besonderem machten:

Für den ein oder anderen, wie etwa Keeper Hansi Grolik war es das erste Pflichtspiel nach langer, langer Handball-Abstinenz, langer Verletzungspause und anstrengender Reha. Für andere war es das erste Spiel im (ungewohnten) Dress der TGB - einzelne brauchten gar eine Halbzeit, um die Halle zu finden. Für alle Old Warriors war es aber ein einmaliges Erlebnis, weil die vielen Zuschauer das Spiel zu einem tollen Erlebnis machten.

Aus den aufgeführten Gründen ist es allzu verständlich, dass zu Beginn der Partie der ein oder andere schlachterprobte Warrior etwas Anlaufzeit brauchte, um die gewohnte Leistung abzurufen. Überhastete Einzelaktionen waren die Folge. Dazu kam mit dem SVC ein Gegner, der gut dagegen hielt und das Spiel offen gestaltete. Axel Karn im Tor der Gäste machte zahlreiche Chancen mit seinen Paraden zunichte, Routinier Rudi Plösser fand mit seinen Schlagwürfen häufig einen Weg durch den Mittelblock, so dass sich die TGB lange schwer tat. Kurz vor der Halbzeit erhöhte die TGB dann aber das Tempo und konnte sich bereits vor der Pause mit 16:9 vorentscheidend absetzen.

Den Schwung konnte das Team auch über die Halbzeitpause hinaus retten. Nachdem Christoph Feldmann sein Warmlaufen in der 38. Spielminute beendet hatte, nutzte "Coach" Fidi Feldmann die Gelegenheit, den Pfungstädter Block geschlossen auf die Platte zu schicken. Christoph, Sven Seeger und Sven "Hägi" Hagenberger zeigten in der Folge, wie einfach Handball spielen sein kann, wenn man sich blind versteht. Christoph sorgte in dieser Phase mit einem Tor von Hinter- der-Mittellinie für das Highlight der Partie. Der gegnerische Keeper sei an dieser Stelle in Schutz genommen, da ihm zahlreiche Spieler die Sicht versperrten.

Der Rest der zweiten Halbzeit war dann Schaulaufen, zudem gaben die Gernsheimer nun ihrem Nachwuchs die Chance auf mehr Spielzeit. Abgerundet wurde der erfolgreiche Nachmittag von einer nicht minder erfolgreichen Party im Mex, von der an dieser Stelle aber nicht weiter die Rede sein soll.

Die Herbstferien verschaffen der Truppe nun zwei Wochen Pause. Weiter geht es dann am 28.10. beim Auswärtsspiel in Biblis, das nächste Heimspiel der Warriors findet am 4.11. (16.30 Uhr) gegen TV Groß-Rohrheim II statt.

Für die TGB III spielten
Grolik, Seiberth (im Tor), Strauß (1), Fuchs, Henkes (8), Drewes, C. Feldmann (4), Heese (2), Seeger (7), Weber (3), Hagenberger (5/1), Türkoglu (1), Merz (3), Naas (1)

 

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2. Spiel

Sieg für die Warriors - schwere Verletzung bei W. Faust

Die TGB III hat mit dem 39:28 (16:13)-Sieg über den TV Büttelborn IV den zweiten Sieg im zweiten Spiel eingefahren, verlor aber Wolfgang Faust, der sich ohne gegnerische Einwirkung die Achillessehne im rechten Fuß riss. Wir wünschen Wolfgang an dieser Stelle gute Besserung!

Der Handball-Tag hatte eigentlich sehr gut angefangen, vor allem für die Sportsfreunde Weber und Etzold, die sich bei herrlichem Wetter mit dem Rad auf dem Weg zu der Halle nach Klein-Gerau machten. Doch auf ihrer Tour d’Honneur zeichnete sich bereits ab, dass nicht alles rund laufen sollte. Ein Platten an Etzolds Drahtesel sorgte für erste Schwierigkeiten. Die Schwierigkeiten setzen sich fort, als sich der Büttelborner Rückraum als hart zu knackende Nuss offenbarte. Vier Warriors im Mittelblock bedeuten vier unterschiedliche Lösungsansätze zu dem Thema, die aber alle vorerst nicht griffen.

So konnte sich das Team nicht absetzen, geriet beim 10:8 sogar mit zwei Toren in Rückstand. Die Aussicht auf die Pause sorgte noch einmal für frischen Schwung bei den Warriors, bei denen neben Wolfgang Faust, auch Carsten Feuerbach, Sven Seeger, Thomas Weber, Jens Ehmke und Adolf "Bubi" Strauß ihre Pflichtspiel-Premiere gaben. Die aus ihrer Asbacher Zeit eingespielte Achse Weber/Bubi zog etwas das Tempo an, so dass man mit einem 16:13 im Rücken die Seite wechseln konnte.

In der zweiten Hälfte nahmen die Warriors dann endgültig Fahrt auf und setzten sich Tor für Tor ab, so dass am Ende ein 39:28 zu Buche stand. Sven durfte im Anschluss noch sein Fahrrad flicken und den Halb-Klassiker Darmstadt – Klein-Gerau – Darmstadt mit Thomas zu Ende fahren.

Diesen Samstag folgt dann endlich die langerwartete Heimpremiere der Warriors in der Lichtenbergschule. Am Samstag 6.10. geht es um 15.30 gegen SVC Gernsheim II. Danach spielt die dann noch die erste Damen- und Herren-Mannschaft der TGB und dann geht es zu der Warriors-Party im Mex (Bessunger Str. 6), zu der alle Mitglieder und Freunde der Handball-Abteilung herzlich eingeladen sind. Als kleines Schmankerl gibt es für jedes gegen Gernsheim erzielte Tor der Warriors ein Liter Freibier im Mex.

Es spielten:
Feldmann und Seibert (im Tor), Etzold, Merz, Heese, Henkes (14/1), Janocha (1/1), Seeger (11), Feuerbach, Faust, Weber (5), Strauß (8) und Ehmke

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Nach unserer Vorbereitungsphase von 3 Trainingseinheiten, einem gewonnen Turnier, zwei Unentschieden gegen A- & B-Klasse Mannschaften, und einem Sieg gegen eine C-Klasse Mannschaft, gingen die OLD WARRIORS ungeschlagen in das erste Punktspiel in und gegen den TV Lorsch, am vergangenen Sonntag.

 1. Spiel

Beim TV Lorsch II startete die neu formierte Mannschaft also in die Saison. Zwar ohne Trainer, dafür mit zwei Torhütern und elf Feldspielern und direkt einem Bruch der selbst auferlegten Spielphilosophie. Dank einiger schneller Angriffe - eigentlich verpönt in Warrior-Kreisen - setzte sich die TGB III schnell mit 7:1 ab, zudem zauberte Hägi einen Siebenmeter in den gegnerischen Kasten. Die Lorscher brauchten ein paar Minuten, um ins Spiel zu finden, konnten dann aber dank einiger Siebenmeter das Spiel etwas offener gestalten.

Das war so gar nicht im Sinne von Fidi Feldmann, der mit einem beherzten Schlag gegen den Pfosten seine Vorderleute wieder aufrüttelte. "Da musste ja was passieren", kommentierte der Keeper anschließend diese Maßnahme. Zur Sicherheit hielt auch er gleich noch einen Siebenmeter, um auch auf sportlicher Ebene ein Ausrufezeichen zu setzen.

Nach der Halbzeit (9:17) ging es wieder etwas konzentrierter zu Werke und der Vorsprung wuchs daher weiter auf 12:22. Dirk Merz, der nach 16 Jahren Handball-Abstinenz ein erfolgreiches Comeback lieferte, entzog sich weiter einer Auswechslung, umkurvte auch elegant eine etwaige Hinausstellung durch den Schiedsrichter und sorgte mit seinen Kommentaren zum Spielgeschehen dafür, dass keinem auf dem Feld langweilig wurde.

Am Ende stand mit dem 30:18 (17:9) der erste Saisonsieg fest, zudem brachte dieser die Erkenntnis, dass Sven Drewes wie anno dunnemals Moses dazu in der Lage ist, Hindernisse elegant zur Seite zu delegieren.

Das nächste Spiel findet am 30.9. um 16 Uhr in der Sporthalle Klein Gerau, Heinrich-Engel-Str. 2, 64572 Büttelborn-Klein-Gerau  s
tatt, Gegner ist der TV Büttelborn.

Es spielten:
Feldmann und Seibert (im Tor), Naas (2), Etzold (1), Merz (2), Türkoglu (2), Hagenberger (5/2), Heuser (1), Heese, Henkes (13/2), Feldmann (3), Drewes